Wir haben das Programm für das Quohrener Dorffest 2026 zusammen gestellt und auf der Webseite verfügbar gemacht.
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Einst zogen Puppenspieler mit kleinen Schauspieltheatern auf Rädern durch die Dörfer und Kleinstädte, spielten in Gasthöfen und brachten Kultur und Geschichten direkt aufs Land.
Mit dem traditionellen Marionettentheater Dombrowsky gastierte am 15. Juli eine der letzten reisenden Puppenspieler-Familien (in siebter Generation) in Quohren. Diese historische Volkskultur hat eine jahrhundertealte Tradition und sie wird mit ihrer Bühnenbildmalerei, Spieltechnik und Puppenschnitzkunst als immaterielles Weltkulturerbe geschützt.
Im voll besetzten Saal des Orthschen Gutes lauschten am Vormittag 100 Ferienkinder aus den umliegenden Horten aufmerksam dem »Froschkönig« und abends erfreute das historische Stück »Gräfin Cosel« mit starken regionalen Bezügen die Erwachsenen.
Mit schauspielerischem Geschick brachten die drei Puppenspieler die Stücke fesselnd auf die selbstgestaltete Illusionsbühne. Durch den geschickten Einsatz von bemalten Kulissen, raffinierten Lichteffekten und der klassischen Guckkastenbühne verschwamm mit zunehmendem Abstand die Grenze zwischen Wirklichkeit und Illusion. Die Szenerie wirkte erstaunlich plastisch und lies die Puppen größer erscheinen als sie waren.
Im Anschluss durfte das Publikum der Puppenspieler-Familie hinter der Bühne noch über die Schulter schauen und die kunstvoll geschnitzten Puppenköpfe aus der Nähe bewundern, die in traditioneller Handwerkskunst gefertigt wurden. In edle Stoffe eingekleidet hat die Figuren die Puppenspielerin selbst. Sogar die Knöpfe an den in der Barockzeit üblichen weißen Strümpfen durften nicht fehlen. Die hat das Familienoberhaupt selbst angenäht.
Es war tatsächlich ein ganz besonderer Sommerabend auf dem Land.




250 Besucher haben die Aquarelle und Ölbilder des Kreischaer Künstlers gesehen, die viel lokale Bezüge haben. Gäste hat der Künstler meist persönlich empfangen und konnte Geschichten zu jedem einzelnen Bild erzählen.
Auch der Abend der Finissage war wieder sehr gut besucht. Im wohltemperierten & wundervoll sommerlich geschmückten ehemaligen Stallgebäude des Ortschen Gutes verabschiedete sich Giannis Albanis – dankbar auf die intensive Zeit der Ausstellung zurückblickend – vom Domizil seiner Bilder auf Zeit. Stimmungsvoll umrahmte Theresa Jensch auf dem Tenorsaxofon den gelungenen Abend, der Schauspieler Erik Brünner rezitierte Gedichte von Mascha Kaléko, die passenderweise Liebe, Sehnsucht, Sinn & Vergänglichkeit thematisierten.
Ehrengäste des Abends waren der Kreischaer Bürgermeister Frank Schöning, der Hausherr des Gutes Dr. Orth und die Vereinsvorsitzende des Quohrener Leben e.V. Beate Grimmer.
Christine Müller, Quohrenerin seit 2023 und Mitglied des Quohrener Leben e.V. seit 26.06.2026










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„Zwei Gitarren, grenzenlose Spielfreude voller Emotionen, mitreißende Rhythmen und zauberhafte Melodien“, so konnte man auf den Flyern lesen, welche die Mitglieder unseres Vereins „Quohrener Leben e.V.“ im Vorfeld verteilt hatten. Wir organisierten das Konzert diesmal genau zum Muttertag.
Ursula Knepper pflückte herrliche bunte Wiesensträuße, die sie überall auf den Tischen draußen und im Raum verteilt hatte. Das erinnerte mich an meine Kindheit, denn ich pflückte auch ständig solche wunderschönen Sträuße für meine Mutti und Oma, nicht nur zum Muttertag!
Text von Ines Trux weiterlesen









Diese Wege wurden vom Müll befreit:











